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Die Geschichte des sardischen Messers, Messer aus Pattada

Das Messer aus Pattada

Im wunderschönen Panorama der Region Monte Acuto liegt in der Provinz Sassari die Berggemeinde Pattada, in der mit Stolz die antiken Handwerkstraditionen bewahrt werden, denen auch die Bekanntheit dieses Ortes zu verdanken ist: Die Resolzas, künstlerisch handgefertigte Klappmesser, die sich durch vorzüglich gearbeitete Klingen und fein dekorierte Griffe aus Mufflonhorn auszeichnen, sind weltberühmt.

Die Verarbeitung aus Pattada verfolgt den Verlauf der typisch sardischen Messertradition, einer der ältesten Traditionen der Insel,  präzise zurück: es handelt sich dabei immer um Klappmesser aus formvollendetem Stahl  mit einem Griff aus Mufflon- oder Widderhorn, die in den wertvolleren Ausführungen mit Silberapplikationen fein dekoriert sein können. In vielen Ortschaften Sardiniens finden sich Werkstätten, die diese besondere Art Messer herstellen und anbieten, die Handwerker aus Pattada sind dabei allgemein als die geschicktesten und raffiniertesten Hersteller dieser Messer anerkannt.

Sa pattadesa mit einer Klinge a foza e multa, das heißt in Myrtenblattform, die in sorgsam überwachten und von den Generationen weitergegebenen Verarbeitungsprozessen und Härteverfahren mit der Schneide versehen wird, hat weder Feder noch Verriegelung und ist ein direkter Nachfolger des Sa corrina, ein atavistisches Messer mit Ziegenhorngriff. Der Griff hingegen ist in einer sehr schlichten und eleganten Form gehalten.

Laut Überlieferung wurden die ersten Messer aus Pattada im neunzehnten Jahrhundert von den Brüdern Mimmia und Giuseppe Bellu gefertigt. In Wahrheit liegen die Wurzeln dieses heutigen Kultobjektes sehr viel weiter zurück: Es entstand als einfaches Gebrauchsobjekt, da die Hirten eine gute Klinge brauchten, die außer zu ihrer eigenen Verteidigung auch zur Fleisch- und Fellverarbeitung diente.

Heutzutage hat das Sa pattadesa jedoch solch künstlerische Formen angenommen, dass es als kleines Meisterwerk die Leidenschaft vieler Sammler weckt. Das liegt auch an den wertvollen Griffen in Mufflon- oder Widderhorn, die nicht nur wegen ihrer Festigkeit als Materialien geschätzt werden, sondern auch wegen ihrer sehr schönen Farben und Aderungen.

Die Geschichte des sardischen Messers
 
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